------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
 

Blank & Jones mit der Schumann Camerata unter der Leitung von Alexander Shelley
10.07.2010 // Robert-Schumann-Saal // Düsseldorf

 

Zwischen Elektronik und Orchester

Anders als sonst ist das Parkett frei, über der Bühne steht Nebel und bunte Lichtkegel ziehen ihre Kreise. Heute wollen die Trance Helden Blank & Jones mit der Schumann Camerata zeigen, dass sich Klassik und Electronica zu einem wundervollen Hörerlebnis verbinden lassen. Ob das gut gehen wird, dieser Frage wollten trotz tropischer Temperaturen und dem zeitgleich laufenden WM-Halbfinale mit deutscher Beteiligung viele Besucher nachgehen; vom Anzugträger bis zum Fan-Shirt, von Pumps bis zu Flip Flops, von 6 bis über 66… war alles dabei.

Dass diese musikalische Kombination gelingen würde, war klar. Bereits 2006 waren Blank & Jones zusammen mit der Schumann Camerata unter Regie von Alexander Shelly in der Reihe 440Hz zusammen aufgetreten. Die Reihe 440Hz gibt es bereits seit 2005 und zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein junges Publikum mit der ungewöhnlichen Kombination von Musikstilen an die klassische Musik heranführen möchte. Die Schumann Camerata, welche von Alexander Shelly gegründet wurde, bietet sich hierfür hervorragend an. Das Ziel des dynamischen Kammerorchester, bestehend aus jungen Musikern, ist es, dem Publikum ein frisches, attraktives Konzerterlebnis zu bieten.

Pünktlich los ging es mit der Ansage zum Spielstand Deutschland – Uruguay. Die erste Hälfte des Konzerts war von klassischer Seite geprägt von Ravel. Das Konzept sah es vor, dass abwechselnd die Schuhmann Camerata und Blank & Jones spielen würden. Die Songs von Bank & Jones wurden teilweise durch das Orchester unterstützt.

Nach der Pause ging es so weiter, hier klappte es mit der Symbiose zwischen elektronischer Musik und Orchester deutlich besser. Die Übergänge zwischen den einzelnen Lieder verschmolzen und wurden zu einer Einheit. Auch das Publikum wurde davon mitgerissen und feierte seine Stars frenetisch. Die Musiker ließen sich feiern und zu drei Zugaben überreden.

Anschließend wurde im Vorraum mit den Musikern weiter gefeiert. Wenn man Alexander Shelleys Ansage glauben darf, dann wird er die Orchestermusiker in den frühen Morgenstunden erst nach Hause gefahren haben, nachdem diese sich lange mit Tanz und Alkohol amüsiert haben.

 

Programm:

Maurice Ravel „Pavane de la belle“ aus Me Mère L`Oye
Blank & Jones Don´t Stop
Maurice Ravel „Petit poucet“ aus Me Mère L`Oye
Energy 52/Blank & Jones Café del Mar
Maurice Ravel „Le jarin féerique“ aus Me Mère L`Oye
Blank & Jones Apotheose

(Pause)

Edward Elgar Sospiri
Elgar/Blank & Jones Sospiri Remix
Blank & Jones Lullaby
Arvo Pärt Cantus in memoriam Benjamin Britten
Blank & Jones City of Angels
Blank & Jones Luftschloss
Angelo Badalamenti/Blank & Jones Mulholland Drive

3 Zugaben


-----------------------------------------------------------------
© 2010 // Bodystyler ElectroZine // Magnus Scheulen
Homepage: BlankAndJones.info

Photos: 2010 Magnus Scheulen // Bodystyler-Online.de // ElectroZine.net
 


 
 
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Anzeige
 
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------