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Greentunes

09.09.2011 -
Berlin, K17: Totentanz ist nur auf der Tanzfläche cool
 

Endlich mal ein Festival, bei dem man was Vernünftiges zwischen die Zähne und jede Menge nützlicher Infos bekommt. Und gute Musik obendrein. Innerhalb eines Festivalprogramms setzt das Greentunes Akzente gegen die Massentierhaltung, für einen umfassenden Tierschutz und eine pflanzliche Ernährung auf Grundlage der Vielfalt unserer regionalen und saisonalen Erzeugnisse.
 
Ein Tipp von: Spider //    
 
Auch eine gesunde und ökologisch verantwortliche Ernährungsweise rockt  
 
 

abei bietet sich für alle die Erfahrung, dass eine gesunde und ökologisch verantwortliche Ernährungsweise rockt und Spaß macht. In den Höfen locken ab 15 Uhr neben Infoständen jede Menge Fressstände, welche die höchsten kulinarischen Genüsse Berlins bieten.


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Das Maja´s Deli z.B., das in seinem Laden täglich selbst gekochte wechselnde Gerichte bietet: Suppen, Aufläufe, Currys mit Beilagen, Salate, Backwerk. Das Vego, das beweist, dass Fast Food über Burger bis hin zu Pizza, ein absoluter Genuss sein kann. Das Viasko, das neben einer gemütlichen Bar-Atmosphäre stets eine hervorragende Speisekarte bietet. Selbstverständlich ist alles vegan, und wer wirklich denkt, für einen guten Kuchen braucht es Eier, der wird von den lecker Bäckern von Vegan Wondercake schnell eines Besseren belehrt.

Erkenntnis geht durch den Magen und nicht nur das Schwein vom Logo des Festivals wird freudig grinsen über all der Köstlichkeiten, die kein Tierleid schaffen. Es lohnt sich danach, den vollen Magen in die 1. Etage zu hieven und interessanten Vorträgen zu lauschen. Bei diesen wird unter anderen auch unser geschätzter Forensiker und Bodystyler-Autor Dr. Mark Benecke berichten, warum er beim Essen auf Leichenteile verzichtet und auf das „Kochen ohne Knochen“ von den ebenfalls anwesenden Joachim Hiller und Uschi Herzer abfährt.

Ein Stockwerk höher gibt es ab 17 Uhr interessante Filme zu sehen, die fernab von falscher Schweinchen Babe-Romantik liegen und die grausame Realität der Konsequenzen von Fleisch-Konsum behandeln. Einige der Filmemacher sind anwesend, um in der Diskussion aufzuzeigen, dass der Verzicht keineswegs eine Beschneidung der Lebensqualität bedeutet, sondern vielmehr eine Bereicherung ist.

Ab 19 Uhr wird dann in der Halle mächtig abgerockt. Bands wie Das Ich & Friends, Leaves Eyes, Metallspürhunde, Transit Poetry, Die Kafkas, Nessi, Sweet Sister Pain, Pyro One und Myra sorgen für eine stilistische Vielfalt und Qualität ganz im Sinne der Attribute von fleischloser Kost. Und auch die DJ’s auf allen drei Floors beweisen ab 22 Uhr, das Totentanz nur auf der Tanzfläche cool ist, aber niemals auf dem Teller. Dafür sorgen DJ Bat von der Goth for Earth-Organisation und DJ Bruno Kramm von Das Ich und Danse Macabre-Labelchef und vor allem auch der Veranstalter dieser coolen Sause.

Wer es lieber nicht ganz so düster mag, schwingt sein Tanzbein zu Alternativ-Klängen von DJ El Mano, bekannt unter anderem aus dem Knaack Klub. Wir treffen uns dort, liebe Leute, und alle Infos gibt es unter Greentunes.de //


GREENTUNES FESTIVAL
Friends, not just Food

Freitag, 09.09.2011, K17

(Pettenkoferstr. 17 a, Berlin-Friedrichshain)

Ab 15 Uhr: Höfe (Aussteller) + 1. Etage (Vorträge) offen (Eintritt frei); ab 17 Uhr: Film + Lesung in der 2. Etage (Eintritt frei); ab 19 Uhr: Konzert in der Halle (VVK 8,- / AK 12,- - Eintritt zu den Parties ab 22 Uhr inklusive); ab 22 Uhr: Parties auf drei Floors, Eintritt 6,- // K17-Berlin.de




Homepage:
Greentunes.de | K17-Berlin.de
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Dr. Benecke DJ Bat
DJ El Mano Metallspürhunde
Leaves Eyes Nessi Transit Poetry
Das Ich Bruno Kramm Joachim & Uschi Herzer
     
     
 
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