Anlässlich ihrer am letzten Freitag, 18. Februar 2011 um 16:11 Uhr via Infacted Recordings erschienenen EP "Sojourner" wurde Liquid Divine nochmal flugs ein Kurzinterview unter 6 - 8 Augen angeboten. In Panik beantwortete das Duo genauso kurz wie informativ.
Liquid Divine
"Sojourner EP" 7 Songs präsentieren uns „Liquid Divine“ auf der „Sojourner EP“, die auf 500 Stück limitiert ist. In 3 verschiedenen Versionen ist der hammergeile Titelsong „Sojourner“, gesungen von Frank Spinath (Seabound), vom letzten Album „Autophobia“ vertreten.
Dazu zeigen die verschiedene Mixe der anderen Songs und das (unveröffentliche?) Stück „Die To Meet You (Parasite Remix)“ wie vielseitig die Band aus Sachsen ist.
Ich kann diese EP nicht nur Musikinteressierten, die die Band noch nicht kennen, empfehlen, sondern auch Fans von „Liquid Divine“. 1.) weil limitiert, 2.) weil gute Songauswahl und 3.) weil geil!
Mir persönlich hilft die EP die Wartezeit auf den nächsten Haujobb-Release zu verkürzen und das ist nicht nur wegen dem Remix von Dejan S..
Danke! (Junk Schmidtskatze) VÖ: 18.02.2011 // Infacted Recordings
Liquid Divine
"Autophobia" Die Paarung der Worte „intelligent“ und „Electro“ scheint dieser Tage nicht mehr allzu häufig vorzukommen beziehungsweise schließt sich in einigen Fällen sogar gänzlich aus. Bei diesem Leipziger Duo hingegen kommt man gar nicht umher, ihre Musik so zu betiteln: Seit Jahren gilt der Name Liquid Divine als Qualitätsgarant für durchdachte, komplexe und ausgefeilte elektronische Klänge. Und auch der kürzlich erschienene dritte Longplayer „Autophobia“ reiht sich nahtlos ein. Die düsteren, ambienten und frickeligen Elemente wurden hier zwar zugunsten der Melodien an einigen Stellen ein wenig zurückgeschraubt, was dem Gesamtsound jedoch hörbar gut tut. Für „Sojourner“ hat man sich Seabound-Fronter Frank M. Spinath hinzugeholt, was wahrhaft wie Arsch auf Eimer passt und das Stück zu einem der vielen Highlights auf „Autophobia“ und potentiellem Clubhit werden lässt. Ein Album von qualitativem Seltenheitswert. (KamiCatse) VÖ: 13.11.09 // Infacted Recordings
er steht euch musikalisch näher, Haujobb oder Seabound? Chris: Kann man so nicht beantworten. Beide Bands sind auf ihre Art qualitative Ausnahmeerscheinungen, die leider nicht die Anerkennung und Bekanntheit erreicht haben, die sie verdienen. Guido: Und beide Bands machen klassische Jahreszeitenmusik, im Herbst orientieren wir uns eher an Haujobb, im Winter an Seabound. BODYSTYLER:
Jahrezeiten bringt mich just auf das Thema Sturm und Wind, und dies wiederum merkwürdigerweise auf das Thema Frisur: Wer hat eurer Meinung nach die schönere Frisur, Euer Labelchef Torben Schmidt oder Ghandi? Chris: Na gut, Torben natürlich. Wenn wir Gandhi sagen, sagt er unsere Welttournee ab. Guido: Das sind doch alles keine Frisuren. Ich will hier jetzt mal ne ordentliche Frage.
BODYSTYLER: Okay: Welche Frage sollte man euch nie bei einem Interview stellen? Guido: Mein Gott, ich hab geahnt, dass das kommt. BODYSTYLER: Siehste mal! Bodystyler macht's möglich. Chris: Wir sind uns doch für nichts zu schade. Aber „Warum singt ihr nicht auf deutsch?“ zeugt von besonderer geistiger Tristesse auf Seiten des Fragestellers. BODYSTYLER: Ein Glück haben wir sowas nie gefragt. Trotzdem sichern wir uns für die Zukunft ab: Welche Frage wolltet ihr schon immer mal bei einem Interview beantworten? Chris: Also: Was ist ein Musiker ohne Freundin? BODYSTYLER: Und wie lautet die Antwort? Guido: Obdachlos.
BODYSTYLER: Hahaha, bleiben wir bei witzig: Habt Ihr regelmäßig Dschungelkönig gesehen?
Guido: Da müssen wir Dich leider enttäuschen. Zwischen ultraseriöser Hochkultur - am späten Nachmittag - und habituellem Zählen unserer Plattenmillionen - meist an frühen Abenden - bleibt meist nur Zeit für das MDR-Wetter: 100 % Blondinenalarm im Sachsenspiegel. BODYSTYLER: Worauf bezieht sich meine Frage? Guido: Deine Frage bezieht sich sicher auf entwürdigende, postkapitalistische Inhalte im Westfernsehen, denen Du da anscheindend anheim gefallen bist. Wandelst wohl gerne auf dem Tellerrand der Kulturgrenzen?
BODYSTYLER: Jo. Genau gemerkst! Ich verzieh mich jetzt. Muss noch Milch kaufen. //