------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
 
 
Versus

"'Sing, mein Sachse, sing!' - ging mir schon als Stift auf die Eier!"


Aus dem Dunstkreis der sächsischen Hauptstadt erreicht die Musikwelt in diesen Tagen das offizielle Debütalbum der Band Versus. Bereits nach dem ersten Durchlauf reagiert man mit wohlgefälligem Nicken, aber hat auch prompt die Frage auf den Lippen, warum sich das Duo nicht Diversus genannt hat?
 
Interview: Torsten Pape //                    
 

Ob das gut geht bei derzeit -12° Celsius ahnt wohl auch schon André (M.)

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

»Ich wollte Ruhm, Ehre und Weiber. Rockstar schien mir dafür der Weg des geringsten Widerstandes zu sein!«

Man kann sich auch mal irren! (André Steinigen)
 
 
 

Versus
„Different twilight places“
Fast wie aus dem Nichts präsentiert dieses sächsische Duo sein offizielles Debütalbum. Schnell wird beim Hören der 16 Stücke klar, dass hier ein enormes Potential an Kreativität vorliegt. Vom Erschaffen eines eigenen Begriffes (Monestirea) bis hin zur Einbindung verschiedenster musikalischer Spielarten – es gibt fast keine Berührungsängste zu allem, was einen Song noch schmackhafter machen könnte. Rund um einen Kern aus solidem, elektronischem Stoff reicht das Spektrum von vielseitiger Gitarrenarbeit bis hin zu variablen Gesangsarten, wobei die vielen Gastmusiker/-sänger(-innen) nicht unwesentlich zum bunten Gesamteindruck beitragen. Kleine Schwächen im sprachlichen und gesanglichen Bereich werden durch eine Menge Herzblut sowie das Vorhandensein von Inhalten und  echten Hits („We are cloned“, „Frequency“, „I never...“ oder „Drifting away“) wettgemacht. (Torsten Pape)
VO: 24.09.10 // Echozone

---------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------
Myspace.com/versus2
 
 
 
 
 
 
 

ifferent twilight places" ist nämlich eine CD der Vereinigung von Gegensätzen bzw. verschiedenartigsten Einflüssen. Begeben wir uns also fix in die fabelhafte Welt Monestirea, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Ihr wisst nicht, was das für eine Welt ist? Die Antwort findet sich in den Ausführungen des Präsidenten Andrè Steinigen.

BODYSTYLER: Seit der Bandgründung ist jede Menge Wasser die Elbe herunter geflossen (mal mehr, mal weniger...). Welchen Einfluss hatte der Wasserstand auf das Bandgefüge, und warum hat es so lange bis zur Veröffentlichung eurer ersten „richtigen“ CD gedauert?
André Steinigen: Der Wasserstand der Elbe interessiert uns für gewöhnlich einen Scheißdreck, wenn er nicht gerade so hoch ist, dass wir mit anpacken, Sandsäcke stapeln und im Anschluss völlig geflasht von der Hilfsbereitschaft aller Dresdner einen Song schreiben, nur um ihn heute – acht Jahre später – noch immer nicht veröffentlicht zu haben. Es vergehen plötzlich einige Jahre, bis man merkt, dass man das Wesentliche vergessen hat: Ein Album zu produzieren. Die Band besteht zwar schon seit 2002, aber dennoch wurden wir in den vergangenen Jahren des Öfteren ausgebremst. Wir haben irgendwann begonnen, eine Auswahl von Songs an enge Freunde, ehemalige Bandkollegen und unsere Live-Crew zu verteilen. Nachdem wir deren Meinungen komplett ignoriert hatten, standen die 12 Songs für „Different Twilight Places“ fest. Diese Songs haben wir zwischen Anfang 2008 und Ende 2009 teilweise neu arrangiert, produziert und nochmals komplett neu eingesungen. Im Laufe der Produktion entstanden weitere drei Songs, weil wir die Zahl 12 ziemlich daneben finden und generell den Leuten eine volle Packung Kultur anbieten wollten. Wir haben das Album bewusst fertig produziert, mit allem drum und dran. Es gab neben der CD, ein schönes faltbares Klappposter und eine Plastikbox zum Verstauen dieser kleinen Aufmerksamkeiten. Im Endeffekt bewarben wir uns auch mit einem recht stimmigen Konzept, so dass man das Album sofort auf die Menschheit hätte los lassen können. Womit wir jedoch nicht rechnen konnten, ist, dass das, womit wir eigentlich rechneten, auch eintrat: Von den angeschriebenen Labels erhielten wir, mit einer Ausnahme, durchweg positive Resonanzen, aber dennoch Absagen. Und dann kam plötzlich Echozone, das erste Label das unser Gesamtbild verstanden hat und uns keinerlei musikalischen Einschnitten unterwerfen wollte.
BODYSTYLER: Was könnt ihr mir zu den zwei nicht offiziellen CD-R-Alben erzählen? Wie klangen sie im Vergleich zum aktuellen Werk?
Steinigen: Unser erstes Album „Everything Is New In May“ ist noch immer das Lieblingsalbum meiner Mutter. Das sagt alles, wie ich finde. Es klingt teilweise mittenlastig, der ein oder andere Frequenzbereich hätte gecuttet werden können und es trieft vor bedingungslos rosarotem Pop. 2003 schoben wir dann „This World (Is Not Yours)“ nach und ich glaube, dass dies ein wichtiger Schritt für uns gewesen ist. Wir schrieben ein Album, welches schon deutlich ausgereifter und auch härter klang als der Vorgänger.
BODYSTYLER: Wie oft habt ihr "Sing, mein Sachse! Sing!" gehört, bis ihr gesagt habt: "Jetzt müssen wir das auch machen"?
Steinigen: Zu oft. Mein Vater war zu DDR-Zeiten so ein Unterhaltungsfreak – keine Ahnung, wie man DJs damals nannte. Er hatte dafür echt eine Prüfung ablegen müssen. Und ihr werdet es nicht glauben, dieses beschissene „Sing, mein Sachse! Sing!“ ging mir schon als Stift auf die Eier. Aber ein Grund Musik zu machen, war es für mich nicht. Ich wollte Ruhm, Ehre und Weiber. Rockstar schien mir dafür der Weg des geringsten Widerstandes zu sein. Naja, man kann sich auch mal irren, oder?
BODYSTYLER: Eure stilistische Bandbreite reicht von Sounds wie sie Apoptygma Berzerk in einer bestimmten Schaffensphase nicht besser hinbekommen hätten bis hin zur Linkin Park-Referenz. Wo genau zwischen diesen beiden und den vielen anderen Polen (männliche oder weibliche Polen?) würdet ihr euren Sound dem interessierten Hörer bzw. potentiellen Käufer beschreiben wollen?
Steinigen: Sind Chester Bennington und Stephan Groth etwa doch polnischer Abstammung? Ich muss Dich leider enttäuschen, da ich mich in der polnischen Musiklandschaft kaum bis gar nicht auskenne, auch wenn ich nur unweit der Grenze wohne. Anfangs waren es schon Bands wie Covenant, Apoptygma Berzerk, VNV Nation, And One oder Delay, welche unseren Sound prägen sollten. Ich habe es schon einmal irgendwo erzählt, dass wir echt mit einer selbstgebrannten CD-R meiner Lieblingssongs von eben genannten Künstlern in einen Musikladen gegangen sind und nach der passenden Kiste gefragt haben, um so klingen zu können. Aber mittlerweile sind von den Helden meiner Jugend nur noch Covenant und APB diejenigen, die ich noch immer sehr verehre. Ich bin auch echt gespannt, welche Einflüsse der von mir sehr geschätzte Daniel Myer bei Covenant mit einbringen wird. And One höre ich noch immer gern, fühle mich davon aber nicht mehr gedrängt, Musik zu erschaffen.
BODYSTYLER: Ob man euren Bandnamen nun mit "Vers" oder "gegen"/"gegenüber" übersetzt, er wirft immer Fragen auf. Wie sind die Antworten, wenn es um die Bedeutung geht?
Steinigen: "Gegen" im sportlich, fairen Sinn! Oder wollt ihr jetzt wissen, Warum und Weshalb wir diesen klangvollen und nie dagewesenen Bandnamen auserwählt haben? Wenn ja: Versus passte, weil wir gegen Klischees, Schubladen und so viele andere Dinge sein wollten und glaubten, mit der Musik ein Sprachrohr zu finden.
BODYSTYLER: Mit dem Namen Monestirea, der als euer Heimatort und Liedname auftaucht, gebt ihr viele Rätsel auf. Was steckt hinter dem Geheimnis, das selbst das Internet nicht zu lösen vermag?
Steinigen: Hinter Monestirea verbirgt sich eine Parallelwelt, in welcher alles gut und schön, in der Rosa noch immer rosa ist und Dynamo Dresden wunderschöne Tore schießt. Wir wissen alle, dass die Realität anders ausschaut. Aber wir glauben halt auch, dass, wenn jeder mit etwas mehr Rücksicht und Toleranz anderen gegenübertreten würde, unsere Welt um ein Vielfaches besser wäre. Es sind manchmal die einfachen Dinge, die Großes bewegen. Und diese Grundregeln sind unser monestireanisches Manifest. Dennoch möchten wir erwähnen, dass sich jeder in Monestirea zuhause fühlen kann: Denn ein freundlicher Umgang miteinander ist keineswegs schwer.
Entstanden ist das Ganze relativ simpel: Eines Tages saß ich im Studio und schrieb eben jenen Song. Er handelte von unserer Welt und dem Fakt, dass wir Menschen nicht mehr oder kaum mehr in der Lage zu sein scheinen, ein normales menschliches Miteinander zu bewerkstelligen. Ich meine damit, angefangen bei den einfachen Dingen, dass man sich beim Grüßen die Hand gibt und in die Augen schaut, dass man älteren Menschen in der Bahn einen Platz anbietet oder eben auch bei den größeren, elementaren Dingen, dass man dem Typen oder der Puppe morgens eben doch noch einen Kaffee anbietet, ehe sich die Wege trennen. Ich denke, du weißt, was wir meinen. Jedenfalls saß ich da so einige Tage an diesem Song und in diesem Zeitraum kam unser ehemaliges Bandmitglied Steffen mit unserer guten Bandseele „Schue“ von einer Rumänien-Reise zurück und beide schienen extrem positiv beeindruckt zu sein. Wir projizierten diese Stimmung in den Song, indem wir ihn orchestraler arrangierten und zum ersten Mail auch chorale Elemente verwendeten. Irgendwie fühlte er sich plötzlich erhabener an, als all die anderen Songs vorher: Es war wie Zeigefinger-Rock´n Roll im Kloster. Da Kloster im rumänischen Mănăstire heißt, kreierten wir daraus das Wort Monestirea, nannten den Song so und erschufen uns damit unsere imaginäre Heimat. Keine Ahnung, ob wir das bewusst taten oder weil wir einfach einen an der Waffel oder noch schlimmer, einen Parallelweltfetisch haben?
BODYSTYLER: Woher kommt der deutsche Text in „Frequency“? Könnt ihr bitte die Chancentheorie noch einmal aus eurer Sicht beleuchten?
Steinigen: Dass ich sie damals und vor allem warum ich sie damals aufgestellt habe, weiß ich noch. Aber die Chancen, dass ich sie heute noch kapiere, stehen bei 50:50. Der Song handelt von vielen privaten Situationen und dass man immer vor irgendwelchen Entscheidungen steht und nie sicher sein kann, ob der eingeschlagene Weg der richtige sein wird. Ich habe festgestellt, dass man durchaus die falsche Entscheidung treffen kann. Wenn man in der Summe jedoch genügend Arsch in der Hose hat, sich später ggf. umzuentscheiden, um den Weg zurück zu gehen oder eventuell gemachte Fehler einzugestehen, dann bekommt man diese zweite Chance.
BODYSTYLER: Heißt es eigentlich Torschuss- oder Torschlusspanik?
Steinigen: Irgendwie macht für mich beides Sinn. Richtig geil wird es jedoch erst dann, wenn man sich vorstellt, wie zum Beispiel Metzelder bei einem seiner wenigen Situationen vorm Tor nicht mehr entscheiden kann, ob er nun Frust schieben sollte, weil sein geliebter BVB, ähm, ich meine natürlich sein geliebtes Schalke, in der Hinrunde einfach gar nichts gerissen hat und er diese Tatsache auch mit dem nächsten Schuss nicht ändern kann oder ob er in seinem Alter nicht schon längst verheiratet und Vater von zig Kindern sein sollte oder ob er nicht vielleicht doch besser wieder zurück zum BVB gegangen wäre? Ich denke man kann Beides sagen.
BODYSTYLER: „Defintion:Lost“ scheint euch besonders wichtig zu sein, da ihr euer Merchandise mit Textzeilen aus diesem Song bedruckt. Oder waren die Shirts zuerst da? Wie oft bewegt ihr euch in virtuellen Welten?
Steinigen: „Definition:Lost“ war bereits auf dem schon erwähnten Album „This World (Is Not Yours)“ vertreten und stand damals wie kein anderer unserer Songs für die Art von Electro, den wir unbedingt erschaffen wollten. Nicht umsonst ist dies auch der einzige Song, welcher seit jeher für „Different Twilight Places“ eine Daseins-Berechtigung besaß. Inhaltlich handelt er dabei nicht einmal von einer virtuellen Welt. Nicht jedem gelingt das Kunststück, ein glücklicher Teil des Systems zu sein, sich dabei selbst zu verwirklichen und abends noch in den Spiegel schauen zu können. Wie du bei der Merchandise-Klamotte sicherlich festgestellt hast ist das einzige Spaghetti-Top, welches wir anbieten, das Top zu „Definition:Lost“. Es bot sich förmlich an, auf die Brust ein dezentes „Try To Login“ zu schreiben. Vielleicht hätten wir dazu noch eine Unterwäsche-Kollektion heraus geben sollen. Aber um öffentlich sexistisch zu sein, muss man einen langen inneren Kampf führen: und diesen fechten wir noch mit uns aus.
BODYSTYLER: „Re:start“ scheint in eine ähnliche Richtung wie „Definition:lost“ zu gehen - und nicht nur wegen der gleichen Schreibweise - da Computerbegriffe mit dem menschlichen Leben zu verschmelzen scheinen. Was würde passieren, wenn wir mehrere Leben hätten und des Öfteren ganz von vorn anfangen dürften (oder auf einem abgespeicherten Level...)?
Steinigen: Ich würde vermutlich permanent cheaten oder im Netz nach dem Lösungsbuch schauen (lacht). Aber wenn ich genau darüber nachdenke, habe ich gar keine Ahnung, was ich darauf antworten soll. Ich finde diese Thematik extrem spannend und könnte vermutlich jeden Tag eine andere Antwort geben. Letztendlich ist es aber schon ganz gut so, wie es ist. Alles hat seinen Anfang und alles hat sein Ende. Klar möchte man gern das ein oder andere noch mal neu erleben oder anders machen oder wissen wie es wäre, wenn man ein zweites Leben führen könnte. Das ist faszinierend und irgendwann sind wir vielleicht auch alle so weit manipuliert oder mit technischen Errungenschaften bestückt, dass dies dann das Normalste auf der Welt ist. Nur, ob ich das wirklich wollte, weiß ich nicht.
BODYSTYLER: Nennt mir doch bitte den Namen des Transportunternehmens, das solche Dienstkleidung wie die der Dame in eurem Booklet vorschreibt! Oder fehlt dem armen Bahnunternehmer das Geld für die obersten Knöpfe und den BH?
Steinigen: Eindeutig letzteres. Die Bahn ist ja eh immer knapp bei Kasse. Da ist es egal, ob es sich um die Eisenbahn, die Luftbahn, die Straßenbahn oder die Autobahn handelt. Die Mitarbeiter werden dann immer vor die Wahl gestellt: kaum Gehalt, wenig Gehalt oder einfach nur Gehalt. Unsere Puppe hat sich, man sieht es an ihrem gierigen Blick, für Gehalt entschieden. Das bedeutete, dass Alice zwar Gehalt bekommt, aber eben von den anderen Gefälligkeiten und Arbeitgeberleistungen absolut nicht profitiert. Dazu zählen unter anderem das allgemeine Anrecht auf Lob, eine warme Mahlzeit und eben auch Klamotten. Wir entschieden uns übrigens das alte CD-Cover - das waren vier oder fünf neongrüne Streifen, welche auf kariertem Untergrund eine illustre Runde fußballverrückter Apostrophen darstellten und während ihrer innigen Diskussion, ob das Ausziehen des Trikots beim Torjubel unbedingt mit Gelb geahndet werden müsse, komplett vergaßen, dass ihre Freundin Ruth drei Tage nach Ostern Geburtstag hatte - gegen das neue auszutauschen.
BODYSTYLER: Auf den Bildern in besagtem Booklet sieht es ständig so aus, als könntet ihr eure Blicke nicht von den weiblichen Rundungen der Bahnbeamtin lassen. Dabei ist doch bekannt, dass ihr nur auf das Geld in ihrer Tasche scharf seid, um den teuren Fotografen, der die Dame ablenken soll, bezahlen zu können. Stimmt doch, oder?
Steinigen: Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell Männer doch von richtigen Männern zu durchschauen sind. Wir sind natürlich froh, dass wir mit Ron Marzok einen guten Fotografen für die Arbeiten an unserem Album gewinnen konnten. Und, du hast Recht, sowas muss auch bezahlt werden. Da wir aber für die Produktion des Albums all unsere Kohle auf den Kopf geschmissen hatten, blieb uns nur die Möglichkeit unsere Songs oder wahlweise unsere Seele zu verkaufen. Darauf hatten wir aber auch keinen Bock und die Idee mit der Seele wollten wir uns für das nächste Album aufheben. Man weiß ja nie, was noch alles so kommt.
BODYSTYLER: Im Presswerk hat es anscheinend einen Fehler gegeben, da ein Rapsong einer anderen Formation als Track 16 auf eure CD gerutscht ist. Würdet ihr auch gern so rappen/scratchen können?
Steinigen: Das ist uns auch aufgefallen und anfangs waren wir auch sichtlich geschockt. Aber was soll der Geiz, wir haben das Presswerk verklagt und sogar genug Kohle kassiert, um Markus eigene Turntables zu kaufen. Ich ziehe mir jetzt immer gern mein Lakers-Trikot an und wir cruisen phatt durch unser Studio. Ab und an laden wir uns andere Motherfucker ein, rauchen etwas Gras zusammen und battlen die voll krassen Lyrics. Aber irgendwie geht unsere Crew immer voll down, wenn wir denen unsere Reimpredigten gegen Vorurteile um ihre Kappies blasen, weischt Du Aldar?!
BODYSTYLER: Wie sieht es mit eurer Livepräsenz und zukünftigen Aktivitäten aus? Irgendetwas Spruchreifes zu vermelden?
Steinigen: Spruchreif ist diesbezüglich leider nichts. Wir versuchen selbstverständlich vermehrt live zu spielen. Einfach, da uns das wahnsinnig viel Spaß bereitet und wir zwar sehr viel Freude an der Studioarbeit haben, uns jedoch eher als Liveband betrachten. Natürlich ist es nicht immer einfach, wenn Du als elektronisch orientierte Band plötzlich mit Gitarren und Schlagzeug auf die Bühne kommst, und ab und an sehen wir da schon das ein oder andere verstörte Gesicht im Publikum. Ansonsten arbeiten wir fleißig an neuen Songs für unser kommendes Album. Ebenso haben wir die Tracks von „Different Twilight Places“ an verschiedene Künstler zum Remixen weitergereicht und bisher sehr interessante Interpretationen erhalten. Wir spielen mit dem Gedanken, diese Mixe auf einem Remix-Album unter dem Namen „Different Twilight Mixes“ zu veröffentlichen. Besonders stolz bin ich persönlich auf eine Interpretation von Mambo Kurt. Ich mag den Typen einfach und schulde ihm nun noch einen Kaffee im Beisein unserer Schaffnerin. //



---------------------------------------------------------------
Homepage: Versus-Music.de

© 2010 // Bodystyler Electrozine //
---------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------
 
Das kostenlose Electro-Abo von Bodystyler! Immer die neueste Ausgabe in Deinen E-Mail-Briefkasten!
Deine E-Mail:


 
 
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Anzeige
 
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------