| ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| |
|
|
|
= Beschissen
= Nicht beschissen |
|
| |
|
|
| ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| |
|
 |
|
|
|
Offiziell besitzt kein Land der Welt mehr irgend eine Massenvernichtungswaffe. Aber natürlich wird in geheimen Laboren weiter experimentiert. In einem passiert ein folgenschwerer Unfall, bei denen die Forscher entweder ihr Leben lassen oder komplett durchdrehen. Ein Team um Elitesoldaten und einem Arzt soll aufklären was passiert ist. Als sich herausstellt, dass diese tödliche Waffe eine ganz besonders bösartige Spezies ist, die noch dazu durch Räume wandern kann, muss man verhindern, dass sie das Labor verlässt...
Daraus könnte man einen spannender Sci-Fi Thriller werden lassen, doch nach der Hälfte des Films wurde wohl das Skript vernichtet, denn als die Soldaten ebenfalls infiziert werden, kommt man auf die wahnsinnig tolle Idee, die Kameraden in Zweiergruppen kämpfen zu lassen, weil sie ja eh alle draufgehen (???). Natürlich ist die einzige Tusse der Truppe die Freundin des Chefs, hatte aber vorher mal was mit nem anderen der Hohlbirnen und so kommt es zwischen den beiden Rivalen zum entscheidenden Kampf.
Himmel, wie kann man sich denn so einen Scheißdreck einfallen lassen, noch dazu bei dem vielversprechenden Start? Die ersten 60 Minuten gehen völlig in Ordnung, doch diese stumpf- und vor allem unsinnige Klopperei der Soldaten untereinander, ist ein solcher Schwachsinn, dass ich kurz davor war auszuschalten, bietet aber immerhin viel Platz für optische Spielchen, denen sich der Regisseur in Matrix-Manier auch voll und ganz hingibt. Noch dazu kommt dieser Nonsens auf eine unglaubliche Laufzeit von über zwei Stunden, die mit fortlaufender Filmdauer immer mehr zur Qual geraten. Die Synchro ist zudem eher schwach.
Nach wirklich gutem Start geht es im zweiten Abschnitt vollkommen in den Keller. Statt einen spannenden Thriller in einem Labor im Stile von Resident Evil zu drehen, lässt man sich die Soldaten die Birnen einschlagen. Von dem Krampf gibt es sogar noch einen zweiten Teil, wer haut sich denn da gegenseitig die Fresse ein? Lebt ja fast keiner mehr – aber hey: Soldatennachwuchs gibt’s in Russland doch immer. (Chucky)

----------------------------------------------------------|
Trailer
|
|
| |
| |
 |
 |
| Die russische National-Elf kommt |
Erstmal ein Loch in die Wand ballern |
|
| |
|
| |
|
| ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| |
|
 |
|
|
|
Familie Tanner wurde mitsamt Angestellten auf ihrem Hof ermordet. Als die Krankenschwester Kathrin zurück in ihr altes Heimatdorf kommt, um an der Beerdigung ihrer Mutter teilzunehmen, spürt sie, dass die Verdächtigungen, die jeder gegen jeden hegt, noch nicht nachgelassen haben. Insbesondere Traudl, die Schwester der damals ebenfalls ermordeten Magd, kann ihr Schandmaul nicht halten und gießt immer wieder Öl ins Feuer. Auch, weil sie sich für den Tod ihrer Schwester mit verantwortlich fühlt. Nach und nach findet Kathrin heraus, dass in diesem Dorf jeder ein Motiv für den Mord hatte...
Ich kenne den Roman nicht, sondern habe nur die andere Verfilmung gesehen (Hinter Kaifeck), die ja eher einen Mystery-Background hatte. Hier handelt es sich um ein Drama mit seltenen Thrillerelementen, dass aber den Zuschauer nur bedingt bei der Stange halten kann.
Das liegt eventuell auch daran, dass Kathrin zwar die Hauptfigur des Films ist, jedoch eben keine Polizistin und daher auch nicht wirklich Nachforschungen anstellt, sondern alles von den Dorfbewohnern eher zufällig zugetragen bekommt, was teilweise reichlich konstruiert daherkommt.
Visuell braucht sich der Film sich nicht zu verstecken, denn die vielen Grünfilter und die anmutigen Aufnahmen der Umgebung sind sehr schön eingefangen. Das alleine reicht jedoch nicht für einen guten Film aus, dessen Handlung sich nur langsamer nach vorne schleppt, als eine dreibeinige Schildkröte.
Schauspielerisch durch die namhafte Besetzung durchaus ansprechend, scheitert das Unternehmen letztendlich an der fehlenden Spannung und macht den letzten beiden Buchstaben seines Titels über weite Strecken alle Ehre. (Chucky)

----------------------------------------------------------|
Trailer
|
|
| |
| |
 |
 |
| Sie beten alle für eine gute Bewertung des Films |
Dann kam auch noch ein Brief vom Finanzamt |
|
| |
|
| |
|
| ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| |
|
 |
|
|
|
Ty Hackett arbeitet bei einer Sicherheitsfirma und schlägt sich eher schlecht als recht durchs Leben, zumal er auf seinen kleineren Bruder aufpassen muss, seit die Eltern verstorben sind. Doch eines Tages macht ihm sein Kollege Mike ein verlockendes Angebot. Die Kollegen wollen einen Raub auf ihren eigenen Geldtransporter fingieren und die Kohle einsacken. Nach anfänglichen Zweifeln sagt Ty zu. Selbstverständlich geht bei dem scheinbar genialen Plan etwas daneben und ein Mensch kommt ums Leben. Nun bekommt der Wackelkandiat Gewissensbisse und will die Sache abblasen, doch die anderen denken gar nicht daran - die Lage eskaliert...
Der Film bietet durchweg ordentliche Unterhaltung. Das war es dann aber auch. Anscheinend haben sowohl Matt Dillon als auch Larry "Laurence" Fishburne und Jean Reno entweder das Finanzamt auf dem Hals oder gemeinsam in Vegas ihre Kohle verzockt.
Anders ist es nicht zu erklären, dass drei erwiesen gute Charakterdarsteller in so einem Streifen herumdümpeln. Charakterzeichnung gibt es hier gar keine und keiner der eben aufgeführten Herrschaften muss auch nur 10% seines (durchaus vorhandenem) schauspielerischen Könnens aufbieten, wobei es Reno am schlimmsten erwischt, da dieser eigentlich nur 10 Sätze zu sagen hat und kaum im Bild ist. Da hätte man auch eine Flachpfeife für besetzen können.
Die Story ist spätestens nach 45 Minuten ziemlich vorhersehbar und das Ende fällt natürlich auch Hollywoodgerecht aus. Gähn. Vollkommen verschenkte Darsteller in einem trotzdem kurzweiligen Streifen, den man aber schon wieder vergessen hat, bevor der Abspann auch nur zur Hälfte vorbei ist. (Chucky)

----------------------------------------------------------|
Trailer
|
|
| |
| |
 |
 |
| Sehen sich gerade ihren eigenen Film an |
...und können es selbst nicht fassen |
|
| |
|
| |
|
| ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| |
|
 |
|
|
|
Ein Cop wird hingerichtet aufgefunden. Auf seiner Beerdigung schwören seine Kollegen Rache und lassen dem Schwur auch Taten folgen. Man verschafft sich Zugang zu dem Haus, in dem die Verbrecher hausen und will sie liquidieren. Doch dazu kommt es nicht, denn die sind durchaus gewitzt und nicht unvorbereitet. Und so werden aus Jägern Gejagte. Doch dann muss man sich zu einer ungeliebten Allianz zusammenschließen, denn von der einen auf die andere Minute taucht eine riesige Horde Zombies auf, die ziemlichen Hunger hat.
Wesentlich mehr gibt die Story nicht her. Man bekommt für die Invasion nicht wirklich eine plausible Erklärung und ist genauso schlau wie die Protagonisten. Der Ansatz der Geschichte ist sicherlich gar nicht mal uninteressant, doch verkommt das ganze im Laufe der Geschehnisse dann eigentlich wieder nur zu einer „Zombies machen Jagd auf Menschen“-Variante, die nicht wirklich etwas Neues zu bieten hat und zudem in Deutschland von unseren Freunden der FSK kräftig zerschnippelt wurde. Bis auf eine Stelle wurde das immerhin recht professionell gemacht. Jetzt muss man diese Institution für so etwas schon loben.
Nicht unspannender und blutiger Streifen, aus dem aber noch etwas mehr herauszuholen gewesen wäre, denn so etwas wie Charakterzeichnung gibt es hier gar nicht, wenn die Schauspieler auch alle ziemlich „cool“ sind. Der Rest ist jedoch absoluter Standard. (Chucky)

----------------------------------------------------------|
Trailer
|
|
| |
|
| |
|
| ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
 |
|
|
|
Kate Frazier verlässt fluchtartig ihre Heimatstadt, als ihr Ehegatte mal wieder zugeschlagen hat. Und diesmal so hart, dass wohl ein Schaden am Auge bleiben wird. In Chicago findet sie aber schnell Anschluss und rettet eines Abends einen Killer, der sich nach einem durchgeführten Auftrag anscheinend das Leben nehmen will. Oder etwa nicht? Der wiederum ist nun misstrauisch und versucht mehr über Madame herauszufinden. Hat sie ihn trotz der Entfernung deutlich erkannt und muss ebenfalls liquidiert werden? Und so kommt man sich natürlich zwangsläufig näher.
Gar keine schlechte Ausgangsposition sollte man meinen. Noch dazu mit dem eh immer guten Michael Keaton besetzt, der hier auch erstmals Regie führt. Vielleicht hätte er sich aber ein anderes Drehbuch für sein Debüt heraussuchen sollen, denn hier ist alles grausig vorhersehbar. Zudem geht mir die sonst eher als positive Erscheinung bekannte Kelly McDonald mal richtig auf den Zeiger, denn ihre Leidensmiene nervt nach einer gewissen Zeit extremst. Klar bekommt sie das vom Drehbuch auch so vorgeschrieben, doch da stand bestimmt nicht, dass sie ihre Tränendrückermimik nicht auch mal zumindest in Nuancen variieren darf. Wenn sie lacht, sieht das genau so aus, als wenn sie flennt.
Eine wirklich interessante Grundidee wird hier leider vermasselt. Das liegt aber keineswegs an Keatons Regie, sondern eher am Drehbuchautor, der sich den ganzen Film nicht entscheiden kann, ob er dem Zuschauer jetzt ein Drama, einen Thriller oder sonstwas kredenzen möchte. So bleibt' s dann eher halbgar. (Chucky)

----------------------------------------------------------|
Trailer (english)
|
|
| |
|
| |
|
| ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| Anzeige |
|
| |
| ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |