nd dieses eindrucksvolle Ereignis kann auch nicht nachteilig davon beeinflusst werden, dass die Band aus dem (nicht immer und von allen geliebten) Süden Deutschlands stammt. Dieser Tatsache keine Beachtung schenkend war die Bochumer Zeche mit Fans aus dem Ruhrpott und „drumrum“ beachtlich gefüllt. Die Szenerie dem Konzept der aktuellen CD „Cubed“ angepasst: Schlagzeug und Keyboard sind in offene Würfel aus Metall gepackt und über allem thront das Albumcover als Bühnenhintergrund. Kurz nach acht und ohne Vorband gings los: „Erase Me“ als Auftakt für ein fast zweistündiges Power-Set. Sound, Licht, Stimme und Zusammenspiel der Band wie immer nahezu perfekt. Wie sagte mal jemand aus dem Umfeld Dioramas so schön? „Die kann man doch eigentlich kaum von der Bühne runter bekommen.“

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Ja, man merkt den Herren um Frontmann Torben Wendt einfach an, dass sie gerne performen. Keine Spur von Routine oder statischem Runterspielen eines Standardsets. Stattdessen Strahlen in allen vier Gesichtern, unterhaltsame Interaktion mit dem Publikum und als Bonbon die beeindruckende Stimme und charismatische Präsenz eines der besten Frontmänner, die die schwarz angehauchte „Szene“ zu bieten hat.
Und diese Spielfreude, sie übertrug sich mal wieder von der Band aufs Publikum, welches bis in die letzte Reihe abwechselnd frenetisch klatschte („Advance“, „Why“, „Cubed“), andächtig zuhörte („Belle“) oder tanzenderweise das atmosphärisch-superbe Schauspiel genoss.
Abschließend bleibt nur eine Frage offen: wann kommt endlich ein Konzertmitschnitt, der einen dieses geniale Live-Erlebnis mit nach Hause nehmen lässt? Denn auch bei den Zugaben („Child of Entertainment“, „Kein Mord“, „Her Liquid Arms“) gabs passionierten Jubel, beim letzten Song „Das Meer“ gebanntes Lauschen im Publikum. Mit diesem Lied und einer solchen Glückseligkeit im Hirn möchte man nämlich gerne jeden Abend ins Bett geschickt werden! //

Homepage: Diorama-Music.com
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