uch wenn die Zuschauermenge für eine solche Band enttäuschenderweise überschaubar blieb (ganz im Gegensatz zu kürzlichen Konzerten aktuell gehypter Acts wie White Lies oder Robyn war die Live Music Hall nur etwa zur Hälfte gefüllt), der Stimmung wars wirklich nicht anzumerken.

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Befeuert durch die geniale Setlist, welche neben Klassikern ( „Tell me when“, „Human“, „Mirror Man“, „Don´t you want me”) ebenso positiv gefällige Songs des aktuellen Albums enthielt („Egomaniac“, „Night People“), erwuchs aus einem unoriginellen Montag Abend schon nach ganz wenigens Liedern ein herausragendes „Saturday Night Feeling“.
Und auch fürs Auge gabs was zu sehen: mit Joanne Catherall und Susan Sulley zwei für ihr Alter hervorragend anzuschauende Sängerinnen und Tänzerinnen, die mit mehrfachem Outfitwechsel insbesondere die männlichen Zuschauer beeimdruckt haben dürften. Dazu ein E-Drum-Set und zwei Keyboarder, welche bei einzelnen Songs aber auch mit umgehängten Keyboards im zentralen Bereich der Bühne herum berserkten. Und über allem eine die Bühne beherrschende LED-Licht- und Videowand, welche das Fotografieren erschwerte, den optischen Eindruck aber perfekt machte.
Lediglich dass der Über-Hit „Being Boiled” an diesem Abend ungespielt blieb, bleibt als ganz subjektiver kleiner Minuspunkt im Gedächtnis. Klar ist der abgenudelt und totgespielt.... aber irgendwie doch auch DAS unverwechselbare Markenzeichen der Engländer, oder?
Setlist:
Never Let Me Go
Open Your Heart
Tell Me When
Sound Of The Crowd
Heart Like A Wheel
The Lebanon
Egomaniac
Empire State Human
Night People
Human
Love Action
All I Ever Wanted
Fascination
Mirror Man
Don´t you want me
Zugaben:
Seconds
Electric Dreams //

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